mit Sebastian Knust
Sebastian Knust
Aussagen von Rudolf Steiner in der Kritik Auch in den vergangenen Wochen ebbte die einseitig-kritische Auseinandersetzung mit Rudolf Steiner in der deutschsprachigen Medienlandschaft nicht ab. Inzwischen wird sogar die Frage gestellt, ob Steiner "gecancelt", also als bedeutende kulturelle Gestalt aus dem öffentlichen Diskurs getilgt werden sollte. Dass wir solchen Tendenzen entschieden entgegentreten, versteht sich von selbst! Die Artikel sind inklusive kurzfristiger Reaktionen aus den Zeitschriften "Info3" und "Goetheanum" aufgelistet.
Mehr Infos dazu auch auf:
"Rudolf Steiner erfand im frühen 20. Jahrhundert die Anthroposophie. Auf seine esoterische Lehre berufen sich auch heute noch Pädagogen und Biomarken. Doch die dunklen Seiten seiner Ideen werden gern übersehen."
"So antisemitisch war Steiner – das Urteil steht bereits in der Überschrift fest. Mit erheblichem Empörungsgestus hat der so angekündigte Artikel seinen Platz in einem aktuellen Spiegel-Extra zum Thema Antisemitismus gefunden."
"Er ist der Säulenheilige einer ganzheitlichen Lebensführung, die heute einen Megatrend darstellt. Und doch steht der Anthroposoph Rudolf Steiner keineswegs mit weisser Weste da. Seine Schriften sind voll rassistischer Töne. Nur will das kaum jemand zur Kenntnis nehmen. Es ist wie mit Goethes Zauberlehrling: «Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los!» Wer als Moralapostel mit öffentlicher Kritik nicht spart, muss damit rechnen, dass sich die Kritik verselbständigt – und plötzlich steht einem die Flut der Anschuldigungen selbst bis zum Hals."
"Am 7. Oktober letzten Jahres hatte die Anthroposophische Gesellschaft von Deutschland Michael Blume, den Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung von Baden-Württemberg, zu einem Gespräch eingeladen.
Blume beobachtete im Zusammenhang mit der Querdenkerbewegung, dass Anthroposophie ins mediale Fadenkreuz der Corona-Berichterstattung geraten ist. Zu jeder Pandemie gehöre, dass man ‹Prügelknaben› suche. Das hätte bei früheren Pandemien zu antisemitischen Reflexen geführt, berichtete Blume."
Vom Umgang mit Rassismus- und Antisemitismus-Vorwürfen gegen Rudolf Steiner und die Anthroposophie
Der Autor Ralf Sonnenberg spart in seinem Beitrag in der diesjährigen März/April-Ausgabe der "DieDrei" nicht an Kritik an einigen Aussagen Rudolf Steiners und dem bisherigem Umgang der anthroposophischen Bewegung mit den gemeinhin bekannten Vorwürfen. Allerdings bietet er auch einen differenzierten Blick auf den zutiefst menschenverbindenden Ansatz der Anthroposophie, der genau in die gegenteilige Richtung von Rassismus, Nationalismus oder Antisemitismus weist...
16.09.26 19:00 – 20:30
Was machen zeitgenössische Filme sichtbar?
AGS, Mittwochabend
RS-Haus – Großer Saal
18.09.26 18:00 – 19:30
Zur Feier des 100. Geburtstags
Kunst
RS-Haus – Großer Saal
19.09.26 10:00 – 17:30
Wasser kennenlernen - erleben - ein flüssiges Denken entwickeln
AZS, Begegnungstag
Rudolf Steiner Haus Stuttgart
20.09.26 10:00 – 17:00
VON DER ZUSAMMENARBEIT ALTER UND JUNGER SEELEN IN DER ANTHROPOSOPHISCHEN BEWEGUNG
Seminar
Rudolf Steiner Haus Stuttgart
20.09.26 11:15 – 12:00
EDGAR SPITTLER, MALEREI UND GRAFIK
Kunst
RS-Haus – Cafeteria
23.09.26 19:00 – 20:30
Wie werden wir friedensfähig?
AGS, Mittwochabend
RS-Haus – Großer Saal
25.09.26 17:00 – 26.09.26 17:00
Initiativtagung mit Impulsbeiträgen und Gesprächsgruppen
Tagung
Rudolf Steiner Haus Stuttgart