TAGESSEMINAR MIT MICHAELA GLÖCKLER (DORNACH/CH) UND ANDREAS NEIDER (STUTTGART)
Der Manichäismus war eine der einflussreichsten und umstrittensten religiösen Bewegungen der nachchristlichen Zeit. Entstanden durch Mani (216-276) im persischen Sassanidenreich des 3. Jhh., wurde er sofort nach der Begründung bereits unter den Persern wegen seiner differenten Anschauungen bekämpft und verketzert. Im Christentum war es vor allem der Kirchenvater Augustinus (354-430), der nach zehnjähriger Mitgliedschaft in der Manichäer-Gemeinschaft zu seinem prominentesten christlichen Gegner wurde. Spätere religiöse Bewegungen des Mittelalters - wie die ebenfalls der Ketzerei bezichtigten Katharer - sahen sich in der Sukzession des manichäischen Glaubens. Ein wesentliches Kennzeichen der Manichäischen Weltanschauung bezieht sich auf den Umgang mit dem Bösen. Ist es Bestandteil einer einheitlichen, von Gott erschaffenen Welt oder eine eigenständige Macht, die dem Guten von Anfang an entgegengesetzt agiert? Das Seminar behandelt die historischen Ursprünge und Entwicklungen des Manichäismus, wie auch deren Bedeutung für die Anthroposophie und die Zukunft der Menschheit.
DIE THEMEN IM ÜBERBLICK:
1. Mani und die Entstehung des Manichäismus (Andreas Neider)
2. Die kirchengeschichtlichen Auseinandersetzungen und dieVerketzerung des Manichäismus und der Katharerbewegung (Andreas Neider)
3. Die Aufgabe des Mani und seine Bedeutung für unsere Gegenwart (Michaela Glöckler)
4. Mani – Christian Rosenkreutz - Rudolf Steiner - und die Aufgabe der Anthroposophischen Bewegung (Michaela Glöckler)
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