Motive der Grundsteinlegung des Rudolf Steiner Hauses
Aus dem Geist der Grundsteinlegung des „dodekaedrischen Liebessteines“ (GA 260, 25.12.1923) , der während der Weihnachtstagung in die Herzen der Mitglieder gelegt wurde, konnte die Einweihung des Rudolf Steiner Hauses in Stuttgart vollzogen werden. Nach Verlust des Zweighauses in der Landhausstraße, Verbot der Anthroposophischen Gesellschaft und Verfolgung ihrer Mitglieder im Nationalsozialismus entstanden Initiative und Aufgabenbewusstsein, um den unterbrochenen Strom anthroposophischer Erkenntnis zu erneuern. Die Grundsteinlegung geschah am 1. Juli 1956, die Einweihung am Pfingstsonntag 1957. Mit diesem Datum erfolgte durch einen Generationenimpuls von 33 Jahren der Anschluss an den „Liebesstein“ von 1923 und den „Spruch des Hauses“ für die Landhausstraße mit der Identität der neuen Wirkungsstätte:
WER EINTRITT, BRINGE LIEBE DIESEM HEIM.
WER DRINNEN WEILT, SUCHE ERKENNTNIS AN DIESEM ORT.
WER AUSTRITT, NEHME FRIEDEN MIT AUS DIESEM HAUS.
So wurden die Keime anthroposophischer Kulturtätigkeit zu erneuerter Wirksamkeit aufgerufen.
HARTWIG SCHILLER, geb. 1947, studierte Philosophie, Politologie, Psychologie und Pädagogik. Als Lehrer an einer Waldorfschule in Hamburg und ab 1980 in der Lehrerbildung tätig. Ab 1987 Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart. Mitarbeiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum und in Vorständen des Bundes der Freien Waldorfschulen und der AGiD; 2007 bis 2016 Generalsekretär. Seit 20 Jahren arbeitet er seminaristisch in Korea.
KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
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