AUSSTELLUNG:
Sa 21.02. bis EINSCHLIESSLICH Mi 13.05.2026
Die erste Ausstellung von Gabriele Arndt im Rudolf Steiner Haus hatte den Titel „Fensterbilder“. Bei diesen Bildern ging es darum zu beobachten, wie wir in die Welt hinaussehen. Und es ging darum zu beobachten, wie unser Inneres auf die Außenwelt reagiert. Der Titel „Fensterbilder“ kam zustande, weil Fenster uns einerseits einen Blick in die Welt erlauben. Andererseits kann man durch ein Fenster auch ins Innere, in die „Behausung“ hineinsehen. Diese doppelte Möglichkeit den Blick auszurichten, wurde der Künstlerin im Laufe der Zeit immer wieder neu zur Frage.
Wenn wir der Welt begegnen und sie verstehen wollen, brauchen wir Hingabe und Empathie für das Gegenüber. Ob es sich beim Gegenüber um eine Landschaft, um eine Person oder um ein Kunstwerk handelt ist zunächst unerheblich. Hingabe bedeutet auch ein wenig sich selbst zu vergessen - zumindest während des Vorgangs.
Der Blick in die Seele will erforschen, was Eindrücke in unserem Inneren bewegen. Um zu bemerken wie die Innenwelt reagiert, bedarf es der Konzentration auf die Vorgänge. Konzentration bedeutet auch eine gewisse Abschottung gegenüber der Außenwelt.
Wie eng gehören diese beiden so gegensätzlichen, aber auch sich ergänzenden, Blickrichtungen zusammen? Können / müssen die an sich getrennten Vorgänge miteinander verschmelzen, um etwas gänzlich Neues, bisher nicht Dagewesenes hervorzubringen?
„Bilder dieser Ausstellung“ mögen dazu anregen, diesen Phänomenen auf die Spur zu kommen.
EINFÜHRUNG: Gespräch im Plenum mit der Künstlerin
KONTAKT Heide Danne-Pfeiffer, Tel. 0171 371 90 08
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
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