Wo liegen die Barrieren?
Einhundert Jahre nach Rudolf Steiner ist die Anthroposophie mit ihren Praxisfeldern wie den Waldorfschulen gesellschaftlich durchaus präsent, aber man kann nicht sagen, dass ihre zentralen Gesichtspunkte wirklich von der heutigen Kultur aufgenommen würden. Im Gegenteil gelten sie oft als seltsam und fragwürdig. Woran liegt das?
Einige zeitkritische – und persönliche – Betrachtungen.
WOLFGANG MÜLLER, 1957 geboren, studierte Geschichte und Germanistik in Heidelberg und Hamburg. Bis 2020 war er Redakteur für Zeitgeschichte beim NDR. Seine Artikel erscheinen in anthroposophischen Zeitschriften, gelegentlich auch in der „taz“, in „Die Zeit“ und in der „FAZ“. Er ist Autor des Buches „Zumutung Anthroposophie. Rudolf Steiners Bedeutung für die Gegenwart“ (Info 3-Verlag).
KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
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| Dr. Jörg Ewertowski
Jenseits von Pessimismus und Optimismus Wenn wir denken, sind wir antisozial. Diese Behauptung ist keine Intellektuellenschelte und keine Aufforderung, uns vom Denken abzuwenden und…
| Dr. René Madeleyn
Soeben bereite ich einen Vortrag darüber vor, dass das Gehirn ein Spiegel und nicht in der Lage sei, Gedanken selbst zu erzeugen. Das berührt natürlich auch die Frage nach der…
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Rudolf Steiners Ideen für eine gesunde soziale Ordnung umfassen ein freies geistiges Leben, eine geregelte rechtliche Sphäre, und einen sicheren,…
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Der November ist ein Monat voll stiller Feiertage (Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag). In dieser Zeit befassen wir uns mehr als zu jeder anderen…
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| Marco Bindelli
"Verliere Dich, um Dich zu finden": So paradox wird die Johanni Stimmung in den Wochensprüchen eingeleitet. So ähnlich wird sie dann in den darauf folgenden Sprüchen in Variationen immer wieder…