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Marie von Sievers und Maria im ersten Mysteriendrama

Quellpunkt des anthroposophischen Kunstimpulses

von RICARDA MURSWIEK | 17.06.2026

Marie Steiner-von Sievers‘ tiefe Verbindung zur Sprache und zum geistigen Wesen des Wortes ist die Wurzel aller Bemühungen um einen anthroposophischen Kunstimpuls. Die Mysteriendramen und das erste Goetheanum – der Bau des Wortes – konnten nur in engstem Zusammenhang mit ihrer Sprachkunst entstehen. So ist auch die tiefe Nähe zwischen der Figur der Maria aus den Mysteriendramen und Marie von Sievers‘ zu beobachten, auch wenn Maria natürlich kein naturgetreues Abbild Marie von Sievers ist. Mit Marie Steiner-von Sievers ist ein Geheimnis verbunden: Rudolf Steiner hat über sie gesagt, dass sie ein kosmisches Wesen sei. Auf diesen rätselhaften Ausspruch kann Licht fallen, wenn man Marias Schicksalsknoten in „Die Pforte der Einweihung“ betrachtet. 

RICARDA MURSWIEK, geb. 1977, bis 2018 selbständige Flötistin und Flötenlehrerin. 2015 Gründung der Schulungsstätte für Anthroposophie gemeinsam mit Ralf Gleide. Seither Tätigkeit in der anthroposophischen Erwachsenenbildung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage nach der Verwandlung der Erde durch den Christus-Impuls und der Transformation der naturwissenschaftlichen Denkweise. 

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