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Paradoxie des Wettrüstens

Wie kann die Logik des Krieges überwunden werden?

von PROF. DR. DR. FRIEDRICH GLASL | 24.06.2026

Aus der Geschichte können wir lernen, dass das Wettrüsten Kriege nicht verhindert, sondern angeheizt hat, weil die Politik der Machtkonkurrenz von der klassischen Kriegslogik bestimmt wurde. Empirische Forschung zeigt, dass wahrer Friede nur mit einem gewaltfreien Vorgehen nach Prinzipien der Friedenslogik geschaffen werden kann. Dazu kann neben der Politik die Zivilgesellschaft viel beitragen, denn die Mächtigen sind nicht so stark wie sie scheinen – und die Gewaltfreien sind stärker als sie denken. 

PROF. DR. DR. FRIEDRICH GLASL, geb. 1941 in Wien, studierte Politikwissenschaft und Psychologie. Tätigkeit in Druckereien, Verlagen, Stadtverwaltung und der UNESCO. 1967–1985 Mitarbeiter am NPI bei Prof. Lievegoed mit Schwerpunkt Konfliktforschung und Mediation in Organisationen. 1985 Mitgründer der Trigon Entwicklungsberatung.
Er lehrt weltweit Konfliktmanagement an Hochschulen. Seine Bücher über Konfliktmanagement und Organisationsentwicklung gelten als Standardwerke.

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