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Der Generationsimpuls anthroposophischer Arbeit vom Zweighaus in der Landhausstrasse zum Rudolf Steiner Haus Stuttgart

von HARTWIG SCHILLER | 06/21/2023

Im Dezember 1917, dem Entscheidungsjahr des Ersten Weltkriegs – die USA traten in den Krieg ein, Lenin entfesselte die Oktoberrevolution - stellte Steiner einen im Hintergrund des Weltgeschehens zu beob­achtenden Rhythmus dar. Er hängt mit der 33 1/3 Jahre währenden Biographie des Christus zusammen und macht die Verbindung von Geschehnissen sichtbar, die zu Beginn und zum Ende eines solchen Zeitabschnitts zu finden sind. Das Weihnachtsfest gehört zusammen mit dem Osterfest, das 33 Jahre später liegt. ... Eine Menschengene­ration von 33 Jahren reift einen Gedankenkeim, einen Tatenkeim aus. Ist er ausgereift, wirkt er durch 66 Jahre weiter im geschichtlichen Wer­den. Man erkennt die Intensität eines Impulses, den der Mensch ins geschichtliche Werden hineinlegt, auch in seiner Wirksamkeit durch drei Generationen, durch ein ganzes Jahrhundert hindurch. (23. u 26. 12.1917, GA180)

HARTWIG SCHILLER geb. 1947, studierte Philosophie, Politologie, Psychologie und Pädagogik. Klas­sen- und Fachlehrer an der Rudolf Steiner Schule Hamburg-Wandsbek und ab 1980 in der Lehrerbildung tätig. Ab 1987 Dozent an der Freie Hochschule Stuttgart. Mitarbeiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum in Dornach und in den Vorständen des Bundes der Freien Waldorfschulen und der AGiD); 2007 bis 2016 AGiD-Generalsekretär. Seit 20 Jahren arbeitet er seminaristisch in Korea und er ist Mitgründer des Projektes „Kunst, Anthroposophie und Pädagogik“

KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart

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