Erst durch die Anschauung des dreigliedrigen Menschen im Jahre 1917 hat die Anthroposophie eine solche Vertiefung und verwandelnde Durchschlagskraft erlangt, dass sie auch die anthroposophischen Lebensfelder wie Pädagogik, Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft usw. aus sich heraus begründet hat. Rudolf Steiner erwähnt, dass er 35 Jahre mit der Anschauung forschend verbracht hat, bevor er sie veröffentlichen konnte. Die Anthroposophie ist von einer Weltanschauung zur Methode geworden. Ohne diesen Durchbruch würde sie kaum Relevanz im öffentlichen Leben haben.
PROF. DR. TOMÁŠ ZDRAŽIL Professur für schulische Gesundheitsförderung und Mitarbeit im von Tessin-Zentrum für Gesundheit und Pädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart Seminar für Waldorfpädagogik; Forschungsprojekte und Publikationen zur Anthroposophie, Waldorfpädagogik, schulische Gesundheitsförderung.
KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
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