Wir blicken auf 100 Jahre anthroposophische Heilpädagogik und auf Karl König als den vielleicht repräsentativsten Vertreter dieser Bewegung, der ihr in der Camphill-Bewegung eine internationale und einzigartige Prägung verlieh. Ein Schwerpunkt des Vortrages wird die Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik im Nationalsozialismus und die Emigration Königs aufgrund seiner jüdischen Wurzeln nach England sein. Peter Selg hat diesem Thema ein großes Forschungsprojekt gewidmet und wird daraus berichten.
PROF. DR. PETER SELG, geb. 1963 in Stuttgart, studierte Medizin in Witten-Herdecke, Zürich und Berlin. Er war mehrere Jahre leitender Arzt an der Ita-Wegman- Klinik in Arlesheim (CH). Derzeit ist er Direktor des Ita- Wegman-Instituts in Arlesheim, Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und Professor für medizinische Anthropologie und Ethik an der Universität Witten- Herdecke und der Alanus Hochschule in Alfter.
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KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
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