100 JAHRE LANDWIRTSCHAFTLICHER KURS
Rudolf Steiner wurde bedrängt, den Landwirten Hinweise zu geben, was sie tun können, um der abnehmenden Ernährungsqualität entgegenzuwirken. In acht Vorträgen an Pfingsten 1924 hat er viele Gesichtspunkte zu einem erweiterten Verständnis der in der Landwirtschaft wirkenden Kräfte und Stoffe gegeben. Zentral ist der Gedanke, dass die den Menschen ernährenden Pflanzen für die Wirkungen des Umkreises wieder empfänglich werden müssen. Die Grundmaßnahme ist der möglichst geschlossene landwirtschaftliche Organismus, der mit Hilfe biodynamischer Präparate gestärkt wird. Wie können wir Nahrungsmittelqualität verstehen? Was braucht es heute, damit wir auch in Zukunft wirkliche Lebensmittel bekommen können?
CHRISTOPH SIMPFENDÖRFER, geb. 1959 in Stuttgart, Diplom- Agraringenieur, 1986-2019 Betriebsleiter auf dem Reyerhof in Stuttgart-Möhringen, seit 1991 ehrenamtliches Engagement im Demeter Verband und dort von 1994 bis 2014 in verschiedenen Vorstandsfunktionen. 2016 bis 2023 erster Generalsekretär von Demeter-International. Lehrtätigkeit an der Hochschule Nürtingen/Geislingen, u.a. Vorlesungen über solidarische Landwirtschaft.
KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
| Dr. Ruth Ewertowski
Ich erinnere mich an einen Ostergottesdienst vor vielen Jahren in einer Frankfurter evangelischen Kirche, in dem der Pfarrer die Gemeinde zu einem Bekenntnis zur Auferstehung aufforderte: Dreimal…
| Dr. Jörg Ewertowski
Jenseits von Pessimismus und Optimismus Wenn wir denken, sind wir antisozial. Diese Behauptung ist keine Intellektuellenschelte und keine Aufforderung, uns vom Denken abzuwenden und…
| Dr. René Madeleyn
Soeben bereite ich einen Vortrag darüber vor, dass das Gehirn ein Spiegel und nicht in der Lage sei, Gedanken selbst zu erzeugen. Das berührt natürlich auch die Frage nach der…
| Rosina Breyer
Liebe Interessierte, in meinem Freundeskreis sehnen sich zurzeit viele Menschen nach Vertiefung. Auch wir Anthroposophen werden in den Strudel der Beschleunigung hineingerissen, der sich im…
| Dr. Christoph Hueck
Rudolf Steiners Ideen für eine gesunde soziale Ordnung umfassen ein freies geistiges Leben, eine geregelte rechtliche Sphäre, und einen sicheren,…
| Dr. Ruth Ewertowski
Der November ist ein Monat voll stiller Feiertage (Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag). In dieser Zeit befassen wir uns mehr als zu jeder anderen…
| Martin Merckens
Wir gehen in die Michaeli-Zeit hinein. Jene Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, dass sie eine Festeszeit ist, die wir heute eigentlich noch nicht wirklich zu feiern wissen, beziehungsweise uns dabei…
| Marco Bindelli
"Verliere Dich, um Dich zu finden": So paradox wird die Johanni Stimmung in den Wochensprüchen eingeleitet. So ähnlich wird sie dann in den darauf folgenden Sprüchen in Variationen immer wieder…