TAGESSEMINAR MIT MICHAELA GLÖCKLER (DORNACH/CH) UND ANDREAS NEIDER (STUTTGART)
Am 30. August 2022, 33 Jahre nach dem Fall der Mauer, ist Michail Gorbatschow in seinem 92. Lebensjahr in Moskau verstorben. Neun Tage später folgte Königin Elisabeth II. Im Gegensatz zur Berichterstattung über die Queen wurde sein Tod in den deutschen Medien, aufgrund des Krieges in der Ukraine, nur sehr zurückhaltend kommentiert. An seiner Beisetzung hat kein einziger deutscher Politiker teilgenommen. Was beide - Königin Elisabeth und Michael Gorbatschow - gemeinsam haben, wollen wir thematisieren.
Dass Gorbatschow durch seine Glasnost- und Perestroika-Politik und die Verhandlungen mit den USA über die atomare Abrüstung die Grundlage für die Wiedervereinigung Deutschlands, die Auflösung des Ostblocks und damit eine völlig neue Chance für Mitteleuropa eröffnet hat, scheint aufgrund des gegenwärtigen Krieges fast vergessen.
Es ist uns ein Anliegen, Gorbatschows Beitrag für die Neugestaltung Europas einschließlich Russlands, aber auch sein tragisches Schicksal im Hinblick auf die heutige Lage Russlands und der Ukraine eingehend zu beleuchten und zu würdigen. Es bewegt uns aber auch die Frage nach der Kulmination der Anthroposophie um die Jahrhundertwende, und was die anthroposophische Bewegung ihm dabei zu verdanken hat.
DIE THEMEN IM ÜBERBLICK:
1. Das Verhältnis Russlands zu Deutschland nach 1945. Gorbatschows Beitrag zur „Wende“ von 1989 und zur Neuordnung Europas (Andreas Neider)
2. Gorbatschows Beitrag zur „Kulmination“ der Anthroposophischen Bewegung zum Jahrhundertende (Michaela Glöckler)
3. Das Schicksal Gorbatschows und der Krieg in der Ukraine (Andreas Neider)
4. Bedingungen des Friedens – Was können wir von Michail Gorbatschow und Königin Elisabeth II. lernen? (Michaela Glöckler)
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