Finsternis, Licht, Liebe
Dem Stoff sich verschreiben
Heißt Seelen zerreiben
Im Geiste sich finden
Heißt Menschen verbinden
Im Menschen sich schauen
Heißt Welten erbauen
Mit diesem Wahrspruch von Rudolf Steiner läßt sich in kürzester Form die Weltlage und die daraus resultierende Aufgabe für unsere Arbeit zusammenfassen. Wir sind in einer großen Passionszeit und die daraus resultierenden Spaltungen erzeugen tiefes Leid zwischen den Menschen. Nur durch einen echten Fragehunger können wir den Geist lebendig hereinrufen. Wird es uns in genügender Intensität in der Begegnung gelingen, in nächster Zeit den absterbenden alten Formen durch österliche Impulse Neues entgegenzusetzen? Diese Frage wird uns sicher die nächsten Jahre begleiten und unser Rudolf-Steiner-Haus-Programm soll dabei helfen, sie konstruktiv zu bearbeiten! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen fruchtbare Anregungen.
Ihr Marco Bindelli
| Dr. René Madeleyn
Soeben bereite ich einen Vortrag darüber vor, dass das Gehirn ein Spiegel und nicht in der Lage sei, Gedanken selbst zu erzeugen. Das berührt natürlich auch die Frage nach der…
| Rosina Breyer
Liebe Interessierte, in meinem Freundeskreis sehnen sich zurzeit viele Menschen nach Vertiefung. Auch wir Anthroposophen werden in den Strudel der Beschleunigung hineingerissen, der sich im…
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| Dr. Ruth Ewertowski
Der November ist ein Monat voll stiller Feiertage (Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag). In dieser Zeit befassen wir uns mehr als zu jeder anderen…
| Martin Merckens
Wir gehen in die Michaeli-Zeit hinein. Jene Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, dass sie eine Festeszeit ist, die wir heute eigentlich noch nicht wirklich zu feiern wissen, beziehungsweise uns dabei…
| Marco Bindelli
"Verliere Dich, um Dich zu finden": So paradox wird die Johanni Stimmung in den Wochensprüchen eingeleitet. So ähnlich wird sie dann in den darauf folgenden Sprüchen in Variationen immer wieder…
| Dr. Ruth Ewertowski
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